Wie alles begann
       
 

Den Anfang in der Vermittlungstechnik machte der so genannte Linienw√§hler. Ihn gab es in drei Ausf√ľhrungen: den Drehlinienw√§hler, den St√∂psellinienw√§hler und den Schaltlinienw√§hler. Der einzige Unterschied bei den drei genannten bestand dabei in der Handhabung. Beim Drehlinienw√§hler (Bild rechts oben und unten) drehte man den Wahlhebel von Hand auf den gew√ľnschten Teilnehmer und nach Beendigung des Gespr√§chs wieder auf "Null" so dass man angerufen werden konnte. Beim St√∂psellinienw√§hler (Bild rechts mitte) hatte man ein Steckbrett mit einem St√∂psel (Stecker) den man in die Buchse des gew√ľnschten Teilnehmers steckte. Und beim Schaltlinienw√§hler hatte man an seinem Apparat ein Schalterfeld so dass man einen Teilnehmer mit einem Schalter ausw√§hlen konnte.

Nun zur Technik die eigentlich relativ simpel ist. Man verband einfach jeden Kontakt (Schalterstellung) des Linienw√§hlers mit einem Kabel so dass alle Teilnehmer untereinander verbunden waren. F√ľr 5 Teilnehmer also 5 Kabel, f√ľr 10 Teilnehmer 10 Kabel usw. Man kann sich vorstellen das aus naheliegenden Gr√ľnden diese W√§hlform fast ausschlie√ülich in Hotels oder √§hnlichen Geb√§uden zur Anwendung kam. Die Stromversorgung erfolgte dabei durch eine Ortsbatterie. Um jetzt eine Verbindung nach "drau√üen" also zu weiter entfernten Teilnehmern herzustellen, hatte man zentral im Hotel - um bei unserem Beispiel zu bleiben - einen kleinen Klappenschrank an dem √ľber einen Janusschalter die Verbindung zur Amtsleitung hergestellt werden konnte.

linien

linienstoepsel

linienwandapparat

 
 
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