Der Hebdrehwähler
       
 

So, da ist er nun der Hebdrehw√§hler. Er war der direkte Nachfolger des Strowgerw√§hlers. Quasi entwickelt im Verlauf der Miniaturisierung war er nur noch ca 10 cm gro√ü und hatte ebenfalls einen Eingang und 100 Ausg√§nge. Bei einer Ansteuerung - also der Wahl einer Nummer - wurde er wie folgt bewegt: Als erstes wurde er √ľber eine Zahnstange (oberes Bild eingekreist) gehoben und anschlie√üend √ľber eine Zahnwalze (unteres Bild eingekreist) gedreht. Er besa√ü 3 Kontaktarme welche sich in einem Kontaktkranz (Vielfach) bewegt haben. So ein Vielfach hatte also 300 Kontakte. Anhand der Skalen (mit 1 und 2 bezeichnet) konnte man ablesen, wo er sich gerade befindet. Zu dem Vielfach komme ich sp√§ter noch einmal - mu√ü erst noch ein paar Bilder machen - nur soviel; im Schnitt sa√üen 24 W√§hler √ľbereinander in einem W√§hlergestell und jeder W√§hler besa√ü, wie oben erw√§hnt, 300 Kontakte. Das w√§ren also pro Gestell 7200 Kontakte. Und jetzt der Clou - alle Kontakte waren gel√∂tet - da gab es also jede Menge zu tun. Aber zur√ľck zu unserem HDW. Wenn jetzt einer der beiden Teilnehmer beschlo√ü das Gespr√§ch zu beenden und auflegte, fuhr der W√§hler in einer Drehbewegung zur√ľck auf Anfang und anschlie√üend fuhr er nach unten auf Anfang. Das Ding auf dem unteren Bild genau hinter der 2 ist keine Schraube sondern eine Feder um den Druck nach unten auszu√ľben. Dann wartete er auf seinen n√§chsten Einsatz. √úbrigends nennt man den Vorgang der in der Vermittlung nach dem Auflegen des H√∂rers stattfand - also das Zur√ľckfahren und Abfallen der W√§hler - ausl√∂sen.

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